PLANAUSKUNFT

Anfragen über die Lage von Verteilungsanlagen der FUG:  

netze(at)fernwaerme-ulm(dot)de

Hinweise
Bei allen Erdarbeiten - insbesondere in öffentlichen Straßen, aber auch auf Privatgrund - ist
stets mit dem Vorhandensein von unterirdischen Kabel- und Rohrleitungen und dazugehörigen
Bauwerken zu rechnen. Bei Erdarbeiten hat sich der Unternehmer über das Vorhandensein
und die genaue Lage dieser Versorgungsanlagen zu unterrichten.

Planauskunft über die Lage von Anlagen der FUG werden ausschließlich schriftlich erteilt.
 
Lage der Versorgungsanlagen
Streckenweise können Versorgungsanlagen in Schutzrohren oder Kanälen verlegt sein.
Die Versorgungsanlagen können mit Ton-, Stein- oder Kunststoffmaterial abgedeckt und/oder
durch Trassenwarnband gekennzeichnet sein.

Vor allem bei älteren Versorgungsanlagen sowie deren dazugehörigen Einrichtungen muss,
auch mit nicht gekennzeichneten Versorgungsanlagen gerechnet werden. Angaben über die Lage der Versorgungsanlagen, insbesondere die Verlegetiefe, beziehen sich immer nur auf den Zeitpunkt der Verlegung. Durch nachfolgende Tiefbauarbeiten oder Veränderungen an der Oberfläche (Abtragungen oder Aufschüttungen) können sich Abweichungen der Lage ergeben.

Jeder Bauunternehmer hat deshalb die Pflicht, die tatsächliche Lage/Tiefe der Versorgungsanlagen
durch fachgerechte Erkundungsmaßnahmen (z. B. Ortung, Querschläge, Suchschlitze
o. Ä.) in Absprache mit der FUG selbst zu klären.

Kabel dürfen nur von Hand freigelegt werden. Baggerarbeiten im angrenzenden Bereich von
Kabeln und Leitungen dürfen nur durchgeführt werden, wenn vor Beginn der Arbeiten deren
genaue Lage durch Suchschlitze festgestellt wurde.
 
Anzeige von Arbeiten in der Nähe von Versorgungsanlagen Vor Beginn der Arbeiten ist durch Rückfrage bei der FUG zu klären, ob und wo sich im vorgesehenen Arbeitsbereich Versorgungsanlagen der FUG befinden. Es sind nur schriftliche Auskünfte verbindlich.

Die FUG nehmen ggfs. eine Einweisung für Erdarbeiten vor, in der die notwendigen Hinweise
und Auflagen bestimmt werden. Diese Festlegungen sind zwingend zu beachten.
Bei Abweichungen von den ursprünglichen Planungen ist unverzüglich eine erneute Anfrage
und Einweisung durch die FUG erforderlich. Für nachträgliche Veränderungen können die
FUG keine Gewähr übernehmen.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen trägt der Bauunternehmer die Beweislast, dass er sich
über die Lage der Versorgungsanlagen ordnungsgemäß informiert hat.