Brennstoffe
Das Biomasse-Heizkraftwerk I ersetzt den fossilen Brennstoff Kohle durch Holz als erneuerbaren Brennstoff. Dadurch wird der Einsatz von Steinkohle reduziert und der Brennstoffmix der FUG um einen erneuerbaren Energieträger ergänzt.
Holz nimmt während seines Wachstums CO₂ aus der Atmosphäre auf. Bei der Verbrennung wird dieses CO₂ wieder freigesetzt. Für die Klimabilanz der Biomassenutzung sind darüber hinaus unter anderem die Herkunft, Bewirtschaftung und der Transport des Holzes relevant.
Bei einem geplanten Einsatz von rund 120.000 Tonnen Holz pro Jahr werden nach den zugrunde liegenden Berechnungen gegenüber der früheren Energieerzeugung rund 110.000 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart. Gleichzeitig wird der Verbrauch von Steinkohle um rund 37.000 Tonnen pro Jahr reduziert.
Der Standort Magirusstraße ermöglicht den ganzjährigen Betrieb des Biomasse-Heizkraftwerks I in Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei werden Strom und Wärme in einem gemeinsamen Prozess erzeugt und die entstehende Wärme für die Fernwärmeversorgung genutzt. Mit einem Gesamtwirkungsgrad von über 75 % wird ein großer Teil der eingesetzten Energie energetisch genutzt.
